Willkommen bei Hospiz Hürth e.V.
Viele Menschen wünschen sich, als Schwerst- und Sterbenskranke ihre letzte Lebenszeit in ihrer vertrauten Umgebung zu Hause verbringen zu können. Wir möchten sie in dieser Zeit unterstützend begleiten und verstehen uns als Ergänzung anderer bewährter Dienste. Wir arbeiten als Mitglied im Palliativ-Netzwerk südlicher Rhein-Erft-Kreis zusammen.
Die ambulanten Dienste und Angebote von Hospiz Hürth sind kostenfrei und überkonfessionell. Wir stehen allen Menschen offen zu Diensten, unabhängig von Alter, Religion und Staatsangehörigkeit.
Neben dieser konkreten Arbeit des Hospizdienstes bietet der Hospiz Hürth e.V. auch unterschiedliche, offene Informationsveranstaltungen (Hospizforen) an, um möglichst vielen Menschen eine Auseinandersetzung mit Themen wie Krankheit, Sterben, Abschied, Trauer, Ohnmacht und Grenzen zu ermöglichen. Mit diesen Veranstaltungen soll das Bewusstsein gestärkt werden, dass Sterben ein Teil des Lebens ist.
Weihnachsmarkt 2011
| Elsässer Spezialitäten auf dem Weihnachtsmarkt |
| Auch in diesem Jahr hat sich Hospiz Hürth e. V. mit einem Stand vor den Büroräumen in Alt-Hürth auf dem dortigen Weihnachtsmarkt präsentiert.
Unter aktiver Beteiligung einiger Vorstandsmitglieder, der Koordinatorin, sowie zahlreicher ehrenamtlicher Mitglieder wurden an einladend dekorierten Tischen warme Flammkuchen gereicht. Diese wurden vor Ort in einem Spezialofen frisch zubereitet und in verschiedenen Variationen angeboten. Viele Passanten ließen sich gerne einladen und genossen diese elsässische Spezialität.
Außerdem konnte in einem bunten Angebot von Karten, gebastelten Engeln, Marmeladen, Plätzchen, selbstgestrickten Strümpfen und Weihnachts-Wundertüten gestöbert werden, die die ehrenamtlichen Mitarbeiter angefertigt und gespendet hatten.
Nicht zuletzt standen körbeweise Äpfel bereit, die mit Informationsmaterial ausgegeben wurden.
Eine freudige Überraschung wurde durch eine Spende des „Treffpunkt Herz" bescherrt. Der Scheck wurde von den ehrenamtlichen Mitarbeitern überreicht, welche Gebrauchsgegenstände sammeln, die von Ihnen nicht mehr benötigt werden um sie zum Kauf anzubieten. Stöberstunden im Trödelmarkt „Treffpunkt Herz" können Sie immer Mittwochs in der Zeit von 14:30 - 17:30 Uhr im alten Pfarrhaus von St. Martinus verbringen.
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Hospizforum: Vom Umgang mit Tod und Trauer in der Schule
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Hospizforum: Vom Umgang mit Tod und Trauer in der Schule
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Abschieds- und Verlustsituationen gehören auch für Kinder und Jugendliche zum alltäglichen Erleben. Die Scheidung der Eltern und der Tod eines Haustieres betrifft sie unmittelbar. Ist darüber hinaus ein nahestehender Angehöriger der Kinder und Jugendlichen von Krankheit oder Tod betroffen, bedarf es auch seites der Schule einer angemessenen Begleitung.
Der Vortrag möchte Lehrerinnen und Lehrern eine Orientierung bieten, wie Situationen von Sterben und Trauer aufgegriffen werden können. Es werden darüber hinaus Möglichkeiten aufgezeigt, diese Themen - auch losgelöst vom konkreten Einzelfall - im Unterricht zu behandeln. Literaturhinweise und Kontaktangebote runden das Forum ab.
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| Referentin: |
Stephanie Witt-Loers, Familien- und Kindertrauerbegleiterin
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Termin:
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28. Februar 2012, 19.30 - 21.30 Uhr
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Ort:
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50354 Hürth, Sudetenstraße 37, Albert-Schweizer-Gymnasium
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Veranstalter:
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Hospiz Hürth e.V.
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Spenden für Förderschule und Hospiz
14.12.2011
Spenden für Förderschule und Hospiz
HÜRTH. Zum 22. Mal fand Ende November in den Räumen des Bundessprachenamtes ein Weihnachtsbasar statt. Dafür spendeten Mitarbeiter und Lehrgangsteilnehmer alte Schätzchen aus ihrem Hausrat. Auch Amts-Präsident Wolfgang Steimels (l.) hatte seinen Keller geplündert, um zum Gelingen des Basars beizutragen. Em Ende konnten die Organisatorinnen Ute Nekic und Andrea Ricklefs aus dem Erlös der Verkäufe 3678,30 Euro in der Kasse verbuchen. Diesen Betrag übergab Steimels am Dienstag jeweils zur Hälfte an Konrektorin Angelika Weber und Fördervereinsvorsitzende Sabine Altendorf für die Milos-Kovac-Förderschule in Stotzheim und Ignaz Pley für den Hürther Hospiz-Verein. Die Schule will mit dem Geld ihren Außenbereich verschönern, der Hospiz-Verein finanziert damit die Fortbildung seiner Ehrenamtlichen. ( rer /Foto: Rosenbaum)
Spende fürs Hospiz
Ausgabe 49, Mittwoch 7 Dezember 2011
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Spende fürs Hospiz
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Hürth (dju). Grund zur besonderen Freude hatte Anja Kurth, die Koordinatorin des Hürther Hospiz. Sie erhielt anlässlich des Alt-Hürther Weihnachtsmarktes für die Einrichtung eine Spende in Höhe von 500 Euro vom Trödelladen "Treffpunkt Herz" in Fischenich. Die Spende überreichte Inge Eßer. Das Herzlädchen im Pfarrhaus in Fischenich ist mit seinem großen Angebot ein Treffpunkt für Trödelfreunde von nah und fern.
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Von schwarzen Wolken
Ausgabe 47 23. November 2011
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Von schwarzen Wolken
Krankheit, Sterben und Tod - das sind Themen, die Eltern oft von Ihren Kindern fernhalten. Das Hürther Hospiz geht einen anderen Weg.
Fischenich. „Trauer ist so wie eine weiße Wolke. Wenn sie sich ausgeregnet hat wird sie wieder weiß und hell!″ Anika besucht die vierte Klasse der Fischenicher Grundschule und weiß, wie man mit Trauer umgeht. In der zurückliegenden Woche hat sie sich zusammen mit ihren Klassenkameraden viel mit den Themen Sterben, Trauer, Trost und Trösten beschäftigt. Begleitet wurden die Kinder von eigens dafür geschulten, ehrenamtlichen Helfern des Hürther Hospiz. „Hospiz macht Schule” heißt die Initiative, die schon zum zweiten Mal an der Fischenicher Grundschule zu Gast war. Die Methoden sind kindgerecht. Ein Video aus der Reihe „Willi will´s wissen” liefert beispielsweise Fakten und ermöglicht einen unbefangenen Zugang. Außerdem wird viel gelesen, gemalt und gebastelt. Das alles in Kleingruppen, damit die Hospizmitarbeiter die Möglichkeit haben, auf die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten der Kinder zu reagieren. „Es war beeindruckend und bereichernd zu sehen, wie offen die Kinder auf uns zu gehen”, berichtet Kurt Schürmann.
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„Danke, dass wir hier sein durften!” Eine ereignisreiche Woche liegt hinter Kurt Schürmann und den Schülern der Sonnenblumen- und Regenbogenklasse.
Foto: JLD
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Auch viele Eltern machen positive Erfahrungen mit dem Projekt. „Für die Kinder ist das Sterben ohnehin ein Thema”, sagt eine Mutter. Beispielsweise durch den Tod von Oma und Opa. „Die Leute vom Hospiz können das den Kindern gut verständlich näher bringen!” Sie habe daher auch überhaupt keine Bedenken gehabt, ihr Kind am Unterricht teilnehmen zu lassen.
In anderen Schulen sehe das anders aus, ist die Erfahrung von Ignaz Pley vom Hürther Hospiz. Es habe bereits geplante Projekte gegeben, die wieder abgesagt wurden. Offenbar hatten einige Eltern Sorge um ihre Kinder. Daher freue man sich auch, dass es von der Don Bosco Schule eine Zusage gab. Im März soll dort das nächte Projekt „Hospiz macht Schule” durchgeführt werden. Dann werden auch in Efferen weiße Wolken die Trauer vertreiben.
Von Jan L. Dahmen
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