Hospiz Hürth

Sterbe- und Trauerbegleitung im ambulanten Hospizdienst

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Willkommen bei Hospiz Hürth e.V.

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Viele Menschen wünschen sich, als Schwerst- und Sterbenskranke ihre letzte Lebenszeit in ihrer vertrauten Umgebung zu Hause verbringen zu können. Wir möchten sie in dieser Zeit unterstützend begleiten und verstehen uns als Ergänzung anderer bewährter Dienste. Wir arbeiten als Mitglied im Palliativ-Netzwerk südlicher Rhein-Erft-Kreis zusammen.

Die ambulanten Dienste und Angebote von Hospiz Hürth sind kostenfrei und überkonfessionell. Wir stehen allen Menschen offen zu Diensten, unabhängig von Alter, Religion und Staatsangehörigkeit.

Neben dieser konkreten Arbeit des Hospizdienstes bietet der Hospiz Hürth e.V. auch unterschiedliche, offene Informationsveranstaltungen (Hospizforen) an, um möglichst vielen Menschen eine Auseinandersetzung mit Themen wie Krankheit, Sterben, Abschied, Trauer, Ohnmacht und Grenzen zu ermöglichen. Mit diesen Veranstaltungen soll das Bewusstsein gestärkt werden, dass Sterben ein Teil des Lebens ist. 

 

(R)Auszeit für Trauernde 2012

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Ein Wander-Wochenende in der Eifel

Ein Angebot für Trauernde vom 28. bis 29. April 2012 

Menschen, die einen nahen Angehörigen verlorenhaben, fällt es oft schwer, das Wochenende zu überstehen. Die Ablenkung durch den Alltag entfällt und Freunde und Bekannte sind mit ihren eigenen Familien beschäftigt. Die Lücke, die durch den Tod entstanden ist, wird besonders schmerzlich empfunden.

Gleichzeitig sehnen sich viele Trauernde nach einer „Pause vom Trauern“. Der Weg durch die Trauer kostet Kraft, ist anstrengend und zehrend. Es besteht der Wunsch nach einer Auszeit und das Bedürfnis ist groß, einmal aufzutanken.

Mit unserem Angebot möchten wir Trauernden die Möglichkeit geben, in geschütztem Rahmen die Energiespeicher wieder zu füllen. Die Natur stellt für viele Menschen eine wichtige Kraftquelle dar. So erleben sich Trauernde in der Natur als Teil des Ganzen, eingebunden in den Kreislauf des Lebens und oft in großer Nähe zu den Verstorbenen. Beim gemeinsamen Wandern, Essen und Entspannen ergeben sich in der Gruppe zwanglos Gelegenheiten, Erfahrungen auszutauschen oder einfach nur den Naturpark Eifel mit allen Sinnen wahrzunehmen.

Unser Reiseziel liegt in Neroth in der Vulkaneifel. Das Programm beginnt am Samstag den 28. April 2012 um 10:00 Uhr und endet am Sonntag um ca. 16:00 Uhr. Die Unterbringung erfolgt im Hotel „Am Eifelsteig“ in Einzelzimmern mit Vollpension. Die Wellness- Einrichtungen des Hotels können genutzt werden. Die Gruppe ist auf zwölf Teilnehmer begrenzt. An- und Abreise erfolgen in Eigenregie.

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Hospizforum: Schuld-Macht-Sinn

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Hospizforum: Schuld-Macht-Sinn

Fragen nach Verantwortung und Schuld begleiten Angehörige nach vielen Todesursachen, nach Unfällen und Suiziden aber auch nach Herzinfarkten und sogar nach lang andauernden Erkrankungen. In schier endlosen Gedankenspiralen stellen sich immer dieselben Fragen - was hätte ich tun können, um den Tod zu verhindern? Hätte ich überhaupt etwas tun können? Hätte ich etwas merken müssen?

Aber auch Vorwürfe gegen andere Menschen können stark sein, gegen Psychologen, Ärzte und andere Verwandte. Schuldvorwürfe quälen und entlasten zugleich, sie haben viele Anlässe und Auswirkungen.

Chris Paul untersucht, was geschieht, wenn ein Schuldvorwurf entsteht und welche Auswirkungen er auf das Weiterleben hat. Sie erklärt, warum manche Trauernde so lange an Schuldvorwürfen festhalten, die Außenstehenden ganz unsinnig vorkommen. Sie zeigt ungewöhnliche Wege auf, mit Schuldvorwürfen umzugehen.

 

Referentin:      

Chris Paul, Sozialpsychologin, Fachautorin und Ausbilderin in Bonn

Termin:

14. Juni 2012, 19.30 - 21.30 Uhr

Ort:

50354 Hürth-Fischenich, An St. Martin 7, Pfarrsaal St. Martinus Kirche

Veranstalter:

Hospiz Hürth e.V.

 

Spenden für Förderschule und Hospiz

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   14.12.2011

Spenden für Förderschule und Hospiz

HÜRTH. Zum 22. Mal fand Ende November in den Räumen des Bundessprachenamtes ein Weihnachtsbasar statt. Dafür spendeten Mitarbeiter und Lehrgangsteilnehmer alte Schätzchen aus ihrem Hausrat. Auch Amts-Präsident Wolfgang Steimels (l.) hatte seinen Keller geplündert, um zum Gelingen des Basars beizutragen. Em Ende konnten die Organisatorinnen Ute Nekic und Andrea Ricklefs aus dem Erlös der Verkäufe 3678,30 Euro in der Kasse verbuchen. Diesen Betrag übergab Steimels am Dienstag jeweils zur Hälfte an Konrektorin Angelika Weber und Fördervereinsvorsitzende Sabine Altendorf für die Milos-Kovac-Förderschule in Stotzheim und Ignaz Pley für den Hürther Hospiz-Verein. Die Schule will mit dem Geld ihren Außenbereich verschönern, der Hospiz-Verein finanziert damit die Fortbildung seiner Ehrenamtlichen. ( rer /Foto: Rosenbaum)

 

Spende fürs Hospiz

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Ausgabe 49, Mittwoch 7 Dezember 2011

Spende fürs Hospiz

Hürth (dju). Grund zur besonderen Freude hatte Anja Kurth, die Koordinatorin des Hürther Hospiz. Sie erhielt anlässlich des Alt-Hürther Weihnachtsmarktes für die Einrichtung eine Spende in Höhe von 500 Euro vom Trödelladen "Treffpunkt Herz" in Fischenich. Die Spende überreichte Inge Eßer. Das Herzlädchen im Pfarrhaus in Fischenich ist mit seinem großen Angebot ein Treffpunkt für Trödelfreunde von nah und fern.

 

Von schwarzen Wolken

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altAusgabe 47  23. November 2011

Von schwarzen Wolken

Krankheit, Sterben und Tod - das sind Themen, die Eltern oft von Ihren Kindern fernhalten. Das Hürther Hospiz geht einen anderen Weg.

Fischenich. „Trauer ist so wie eine weiße Wolke. Wenn sie sich ausgeregnet hat wird sie wieder weiß und hell!″ Anika besucht die vierte Klasse der Fischenicher Grundschule und weiß, wie man mit Trauer umgeht. In der zurückliegenden Woche hat sie sich zusammen mit ihren Klassenkameraden viel mit den Themen Sterben, Trauer, Trost und Trösten beschäftigt. Begleitet wurden die Kinder von eigens dafür geschulten, ehrenamtlichen Helfern des Hürther Hospiz. „Hospiz macht Schule” heißt die Initiative, die schon zum zweiten Mal an der Fischenicher Grundschule zu Gast war. Die Methoden sind kindgerecht. Ein Video aus der Reihe „Willi will´s wissen” liefert beispielsweise Fakten und ermöglicht einen unbefangenen Zugang. Außerdem wird viel gelesen, gemalt und gebastelt. Das alles in Kleingruppen, damit die Hospizmitarbeiter die Möglichkeit haben, auf die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten der Kinder zu reagieren. „Es war beeindruckend und bereichernd zu sehen, wie offen die Kinder auf uns zu gehen”, berichtet Kurt Schürmann.

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„Danke, dass wir hier sein durften!” Eine ereignisreiche Woche liegt hinter Kurt Schürmann und den Schülern der Sonnenblumen- und Regenbogenklasse.

Foto: JLD

Auch viele Eltern machen positive Erfahrungen mit dem Projekt. „Für die Kinder ist das Sterben ohnehin ein Thema”, sagt eine Mutter. Beispielsweise durch den Tod von Oma und Opa. „Die Leute vom Hospiz können das den Kindern gut verständlich näher bringen!” Sie habe daher auch überhaupt keine Bedenken gehabt, ihr Kind am Unterricht teilnehmen zu lassen.

In anderen Schulen sehe das anders aus, ist die Erfahrung von Ignaz Pley vom Hürther Hospiz. Es habe bereits geplante Projekte gegeben, die wieder abgesagt wurden. Offenbar hatten einige Eltern Sorge um ihre Kinder. Daher freue man sich auch, dass es von der Don Bosco Schule eine Zusage gab. Im März soll dort das nächte Projekt „Hospiz macht Schule” durchgeführt werden. Dann werden auch in Efferen weiße Wolken die Trauer vertreiben.

Von Jan L. Dahmen

 

 

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