Erschienen am: 29 August 2013

Hospizarbeit in Hürth:

Pfarrer i.R. Dieter Steves im Gespräch mit Anja Kurth, Koordinatorin im Hospiz Hürth e.V. 

Dieter Steves Hospiz HuerthDieter Steves: Was sind derzeit die Hauptziele Ihrer Arbeit?

Anja Kurth: Ich möchte den Menschen, die sich an uns wenden, eine gute Beratung anbieten können und eine Unterstützung für die Familien zuhause organisieren, um deren Situation zu entlasten und erträglich zu gestalten. Ganz persönlich möchte ich zufrieden nach Hause gehen können und das Gefühl haben, eine sinnvolle Arbeit zu tun. Besonders wichtig ist mir der persönliche Kontakt mit den Menschen.

DS: Wann erleben Sie bei Ihrer Arbeit Freude?

AK: Ganz häufig. Wenn ich merke, dass die Menschen etwas entspannter mit ihrer Situation umgehen können. Ich erlebe Freude, wenn die Familien Hilfe annehmen können und unsere Einsätze als Entlastung empfinden – das ist ein ganz tolles Gefühl.

Erschienen am: 08 Februar 2013

Alle sollen sich angesprochen fühlen

„Hospiz und Schule" neuer Schwerpunkt des Vereins

HÜRTH. Vor 15 Jahren, am 28. Januar 1998, wurde der Hürther Hospizverein gegründet. Die Initiative kam von Seelsorgern aus der katholischen und evangelischen Kirche in Hürth. Damals wie heute sieht der Hospizverein sich als „überkonfessionell“. Alle sollen sich angesprochen fühlen und durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit auch über Sterben und Tod informiert werden. „Es ist unser Ziel, dass es künftig keinen Menschen in unserer Stadt mehr geben soll, der nicht um die Angebote vom Hospiz Hürth weiß“, so Dieter Steves bei der Mitgliederversammlung des Vereins. Der evangelische Pfarrer im Ruhestand ist seit 2004 erster Vorsitzender. Der Hospizverein hat bei seinem Konzept berücksichtigt, dass vier von fünf Menschen zu Hause sterben möchten: „Deshalb sind wir das Hospiz, das ins Haus kommt." 36 speziell ausgebildete Ehrenamtliche besuchen Sterbende und betreuen Trauernde. Ein neuer Schwerpunkt ist nun das Projekt „Hospiz macht Schule", bei dem im vergangenen Jahr auch an zwei Hürther Grundschulen Mitarbeiter des Hospizes das Sterben und den Tod zum Thema machten. Das Jubiläum soll im Herbst mit einem Fest gefeiert werden. KAS

Hospiz und Schule

Der Vorstand des Hospizvereins will das Jubiläumsjahr mit vielen Aktivitäten füllen und auch die gewohnten Dienste der Sterbebegleitung und Trauerarbeit anbieten. (Foto: KAS)

Erschienen am: 29 Januar 2013

Selbstbestimmt bis zum Schluss

Hürther Hospiz feiert 15-jähriges Bestehen

Krankheit und Sterben sind Teil des Lebens - Das ist die Überzeugung der Mitarbeiter des Hürther Hospiz. Der Verein feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen.

Selbstbestimmt bis zum Schluss

 Es geht darum, ein Tabu zu durchbrechen: Schwere Krankheiten und das Sterben sind Themen, die viele Menschen so weit und so lange wie möglich verdrängen. Aus Sicht der Hospiz-Mitarbeiter sind sie jedoch ein Teil des Lebens, und sollten so auch angenommen werden. Als Begleiter wollen sie sterbenden Menschen und deren Angehörigen zur Seite stehen. Man wolle "ein bisschen Zeit verschenken", sagt der Vorsitzende des Hürther Hospiz Vereins, Dieter Steves.

Hervorgegangen ist das Hürther Hospiz aus einer Initiative der beiden Kirchen in der Stadt. Inzwischen versteht sich der Verein aber als überkonfessionelle Stelle, bei der alle Menschen in Not Rat suchen können. 186 Mitglieder hat der Verein, ungefähr 36 Ehrenamtliche arbeiten im ambulanten psychosozialen Betreuungsdienst.

Sie durchlaufen vor ihrem ersten Einsatz eine Ausbildung. Auch, um sie selbst vor den Belastungen der Aufgabe zu schützen. Die Betreuer besuchen Schwerstkranke zu hause, machen Sterbebegleitung und kümmern sich um trauernde Angehörige.

Dafür gibt es besondere Angebote, wie den offenen Trauertreff in Efferen oder das "Sonntagsfrühstück für Trauernde", das jeden dritten Sonntag im Monat im Café Oebel auf der Theresienhöhe stattfindet.

Von Jan L. Dahmen

Erschienen am: 29 Januar 2013

Sterben gehört zum Leben

Der Tod gehört zum Leben – unter dieser Leitidee begleitet der Hospizverein seit 15 Jahren schwer kranke Menschen auf dem letzten Abschnitt ihres Lebenswegs, unterstützt pflegende Angehörige und hilft Hinterbliebenen bei der Trauerbewältigung.

Sterben gehört zum Leben

Als der Verein am 28. Januar 1998 in der Bücherei der Martin-Luther-King-Kirche in Hürth-Mitte gegründet wurde, hätten sich viele unter dem Begriff Hospiz kaum etwas vorstellen können, erinnert sich Dieter Steves, evangelischer Pfarrer im Ruhestand und seit 2004 Vorsitzender des Vereins. Eine wichtige Aufgabe sei deshalb gewesen, den Verein und sein Wirken überhaupt bekannt zu machen. „Wir wollen, dass sich jeder etwas unter Hospiz vorstellen kann", betont Steves.

Dabei setzt der Verein schon in der Grundschule an. Zweimal im Jahr beschäftigen sich Viertklässler eine Woche lang mit dem Thema Krankheit und Sterben, ehrenamtliche Hospizmitarbeiter begleiten die Lehrer. Künftig soll das Projekt „Hospiz macht Schule" auch auf die weiterführenden Schulen ausgedehnt werden. Nicht zuletzt, weiß der zweite Vorsitzende Ignaz Pley, werde das Tabuthema damit zum Gesprächsinhalt in den Familien.

Erschienen am: 13 Januar 2013

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Hospizverein: Sterben gehört zum Leben

Von Andreas Engels

Kein Tabu ist der Tod für Ignaz Pley, Christine Faßbender, Ute Kronberg, Anja Kurth und Dieter Steves vom Hospizverein.Foto: Bernd Rosenbaum

Hürth -

Der Tod gehört zum Leben – unter dieser Leitidee begleitet der Hospizverein seit 15 Jahren schwer kranke Menschen auf dem letzten Abschnitt ihres Lebenswegs, unterstützt pflegende Angehörige und hilft Hinterbliebenen bei der Trauerbewältigung.

Als der Verein am 28. Januar 1998 in der Bücherei der Martin-Luther-King-Kirche in Hürth-Mitte gegründet wurde, hätten sich viele unter dem Begriff Hospiz kaum etwas vorstellen können, erinnert sich Dieter Steves, evangelischer Pfarrer im Ruhestand und seit 2004 Vorsitzender des Vereins. Eine wichtige Aufgabe sei deshalb gewesen, den Verein und sein Wirken überhaupt bekannt zu machen. „Wir wollen, dass sich jeder etwas unter Hospiz vorstellen kann“, betont Steves.

Dabei setzt der Verein schon in der Grundschule an. Zweimal im Jahr beschäftigen sich Viertklässler eine Woche lang mit dem Thema Krankheit und Sterben, ehrenamtliche Hospizmitarbeiter begleiten die Lehrer. Künftig soll das Projekt „Hospiz macht Schule“ auch auf die weiterführenden Schulen ausgedehnt werden. Nicht zuletzt, weiß der zweite Vorsitzende Ignaz Pley, werde das Tabuthema damit zum Gesprächsinhalt in den Familien.

Erschienen am: 02 Dezember 2012

 

Lebenswert bis zum Schluss

Lebenswert bis zum Schluss

Das SAPV-Team feierte mit ihren Partnern die Gründung der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung. Acht Ärzte engagieren sich in der neuen Organisation. Foto: Klose

Ein neues Zeitalter in der Palliativbetreuung im südlichen Rhein-Erft-Kreis und im Stadtgebiet Bornheim hat begonnen. Pfleger, Ärzte, Hospizdienste, Seelsorger und Physiotherapeuten feierten die Gründung der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV). Von Margret Klose

Erschienen am: 15 Dezember 2011

   14.12.2011

Spenden für Förderschule und Hospiz

HÜRTH. Zum 22. Mal fand Ende November in den Räumen des Bundessprachenamtes ein Weihnachtsbasar statt. Dafür spendeten Mitarbeiter und Lehrgangsteilnehmer alte Schätzchen aus ihrem Hausrat. Auch Amts-Präsident Wolfgang Steimels (l.) hatte seinen Keller geplündert, um zum Gelingen des Basars beizutragen. Em Ende konnten die Organisatorinnen Ute Nekic und Andrea Ricklefs aus dem Erlös der Verkäufe 3678,30 Euro in der Kasse verbuchen. Diesen Betrag übergab Steimels am Dienstag jeweils zur Hälfte an Konrektorin Angelika Weber und Fördervereinsvorsitzende Sabine Altendorf für die Milos-Kovac-Förderschule in Stotzheim und Ignaz Pley für den Hürther Hospiz-Verein. Die Schule will mit dem Geld ihren Außenbereich verschönern, der Hospiz-Verein finanziert damit die Fortbildung seiner Ehrenamtlichen. ( rer /Foto: Rosenbaum)

Erschienen am: 08 Dezember 2011

Ausgabe 49, Mittwoch 7 Dezember 2011

Spende fürs Hospiz

Treffpunkt HerzHürth (dju). Grund zur besonderen Freude hatte Anja Kurth, die Koordinatorin des Hürther Hospiz. Sie erhielt anlässlich des Alt-Hürther Weihnachtsmarktes für die Einrichtung eine Spende in Höhe von 500 Euro vom Trödelladen "Treffpunkt Herz" in Fischenich. Die Spende überreichte Inge Eßer. Das Herzlädchen im Pfarrhaus in Fischenich ist mit seinem großen Angebot ein Treffpunkt für Trödelfreunde von nah und fern.

 

Erschienen am: 30 November 2011

altAusgabe 47  23. November 2011

Von schwarzen Wolken

Von schwarzen Wolken Foto: JLDKrankheit, Sterben und Tod - das sind Themen, die Eltern oft von Ihren Kindern fernhalten. Das Hürther Hospiz geht einen anderen Weg.

Fischenich. „Trauer ist so wie eine weiße Wolke. Wenn sie sich ausgeregnet hat wird sie wieder weiß und hell!″ Anika besucht die vierte Klasse der Fischenicher Grundschule und weiß, wie man mit Trauer umgeht. In der zurückliegenden Woche hat sie sich zusammen mit ihren Klassenkameraden viel mit den Themen Sterben, Trauer, Trost und Trösten beschäftigt. Begleitet wurden die Kinder von eigens dafür geschulten, ehrenamtlichen Helfern des Hürther Hospiz. „Hospiz macht Schule” heißt die Initiative, die schon zum zweiten Mal an der Fischenicher Grundschule zu Gast war.

Erschienen am: 24 Oktober 2011

kiz

Ein Wandertag in der Eifel

HÜRTH. Einen Wandertag in der Eifel bietet der Hospizverein Hürth trauernden Menschen an. Am Samstag den 29. Oktober, macht sich die Gruppe zu einer zweistündigen Wanderung in die Nähe von Blankenheim auf. Dabei und beim abschließenden Kaffeetrinken besteht die Möglichkeit zum Austausch und zum Kontakt mit den Mitarbeitern des Hospizvereines.
Weitere Informationen gibt es bei Anja Kurth unter Telefon: (0 22 33) 9 85 89 30.
Erschienen am: 02 August 2011

Wie in WimbledonWie in Wimbledon

TC Burg spendet beim Erdbeerfest für das Hürther Hospiz

kendenich (kda).

In Anlehnung an Wimbledon, wo das Publikum traditionell Unmengen von Erdbeeren mit Sahne verschlingt, feiert der Tennis Club Burg Kendenich seit zehn Jahren sein Erdbeerfest.

Bei Kaffee, Erdbeerkuchen und Erdbeerbowle fanden auch in diesem Jahr wieder spannende Turniere statt. Aber nicht nur darüber freuten sich die Tennisspieler und ihre Gäste. „Wir feiern unser 50-jähriges Bestehen“, erklärte Alain Willgerodt, der erste Vorsitzende, „und hatten die Idee zu einer Tombola“. Der Erlös in Höhe von 1.020 Euro konnte nun dem Hürther Hospiz als Spende überreicht werden.

Foto: kda