Post on 08 Februar 2013

Alle sollen sich angesprochen fühlen

„Hospiz und Schule" neuer Schwerpunkt des Vereins

HÜRTH. Vor 15 Jahren, am 28. Januar 1998, wurde der Hürther Hospizverein gegründet. Die Initiative kam von Seelsorgern aus der katholischen und evangelischen Kirche in Hürth. Damals wie heute sieht der Hospizverein sich als „überkonfessionell“. Alle sollen sich angesprochen fühlen und durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit auch über Sterben und Tod informiert werden. „Es ist unser Ziel, dass es künftig keinen Menschen in unserer Stadt mehr geben soll, der nicht um die Angebote vom Hospiz Hürth weiß“, so Dieter Steves bei der Mitgliederversammlung des Vereins. Der evangelische Pfarrer im Ruhestand ist seit 2004 erster Vorsitzender. Der Hospizverein hat bei seinem Konzept berücksichtigt, dass vier von fünf Menschen zu Hause sterben möchten: „Deshalb sind wir das Hospiz, das ins Haus kommt." 36 speziell ausgebildete Ehrenamtliche besuchen Sterbende und betreuen Trauernde. Ein neuer Schwerpunkt ist nun das Projekt „Hospiz macht Schule", bei dem im vergangenen Jahr auch an zwei Hürther Grundschulen Mitarbeiter des Hospizes das Sterben und den Tod zum Thema machten. Das Jubiläum soll im Herbst mit einem Fest gefeiert werden. KAS

Hospiz und Schule

Der Vorstand des Hospizvereins will das Jubiläumsjahr mit vielen Aktivitäten füllen und auch die gewohnten Dienste der Sterbebegleitung und Trauerarbeit anbieten. (Foto: KAS)