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Ein Wandertag in der Eifel

HÜRTH. Einen Wandertag in der Eifel bietet der Hospizverein Hürth trauernden Menschen an. Am Samstag den 29. Oktober, macht sich die Gruppe zu einer zweistündigen Wanderung in die Nähe von Blankenheim auf. Dabei und beim abschließenden Kaffeetrinken besteht die Möglichkeit zum Austausch und zum Kontakt mit den Mitarbeitern des Hospizvereines.
Weitere Informationen gibt es bei Anja Kurth unter Telefon: (0 22 33) 9 85 89 30.

Wie in WimbledonWie in Wimbledon

TC Burg spendet beim Erdbeerfest für das Hürther Hospiz

kendenich (kda).

In Anlehnung an Wimbledon, wo das Publikum traditionell Unmengen von Erdbeeren mit Sahne verschlingt, feiert der Tennis Club Burg Kendenich seit zehn Jahren sein Erdbeerfest.

Bei Kaffee, Erdbeerkuchen und Erdbeerbowle fanden auch in diesem Jahr wieder spannende Turniere statt. Aber nicht nur darüber freuten sich die Tennisspieler und ihre Gäste. „Wir feiern unser 50-jähriges Bestehen“, erklärte Alain Willgerodt, der erste Vorsitzende, „und hatten die Idee zu einer Tombola“. Der Erlös in Höhe von 1.020 Euro konnte nun dem Hürther Hospiz als Spende überreicht werden.

Foto: kda

 

 

Bornheim

Nun regieren die Weiber

Pünktlich um 11.11 Uhr stürmten  an Weiberfastnacht die jecken Heerscharen auf das Hauptportal des Bornheimer Rathauses zu: Bürgermeister Wolfgang Henseler und eine hilflose Rathaus-Männerarmee hatten keine Chance: Der Widerstand hielt etwas mehr als eine Minute – ganze 6 X 11 Sekunden und der Spuk war vorbei und die Narren – voran die jecke Wiever voran mit den Prinzessinnen– im Rathaus.

 FASTELOVEND

Zuvor hatten die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung die Fronten gewechselt und gemeinsam mit den Tollitäten aus dem Stadtgebiet und deren Gefolge das Schicksal des Bürgermeisters besiegelt: Er musste den überdimensionalen Rathausschlüssel rausrücken, sich vorübergehend sogar Handschellen anlegen lassen und ordentlich am allgemeinen Schunkeln teilnehmen! An die „Macht“ zurück darf Wolfgang Henseler erst wieder am Aschermittwoch, bis dahin regieren jetzt die Karnevalisten in der Stadt Bornheim. Zum nunmehr wiederholten Mal erhielten die Jecken Unterstützung aus dem äußersten Süden der Republik erhalten: Die Kapelle Lumpenmusik aus Wilhelmskirch, unweit des Bodensees hatte musikalisch ordentlich „Dampf gemacht“ und den Sturm aufs Rathaus damit beschleunigt. Schließlich nutzten Bornheims Tollitäten ihren Aufenthalt in der Bürgerhalle des Rathauses für eine gute Tat. Sie überreichten einen überdimensionalen Scheck an Ignaz Pley und Anja Kurth vom Hospiz Hürth. Bornheims Tollitäten hatten bei ihrem Einzug in die Rheinhalle beim Tollitätentreff auf das Werfen von Blumenstrüssche verzichtet. Das dabei eingesparte Geld und das Sammeln von Spenden erbrachte dann den stattlichen Betrag in Höhe von 1.200 €.

Quelle: wir-im-vorgebirge

Leiden und Sterben gehören zum Leben

Pilotprojekt: Erfolgreiche Trauerarbeit in der Grundschule

Hürth-Fischenich (jld). Sie lachen, sind ausgelassen, und manchmal sogar ein bisschen albern - die Schüler der 4b der Grundschule in Hürth-Fischenich. Ganz normale Vierklässler eben. Stimmt. Allerdings haben sich die 24 Jungen und Mädchen zuvor eine Woche lang im Unterricht mit Themen wie Krankheit, Trauer, Tod und Sterben auseinander gesetzt. Und da konnte man im Vorfeld schon Fragen, wie die Kinder das wohl wegstecken würden.

Hospiz macht Schule

Eine Woche Projektarbeit zu Themen wie Krankheit und Leid, Sterben und Tod liegt hinter den Schülern und den Ehrenamtlichen von Hospiz Hürth. Eine "gute Woche" und für alle Seiten eine wichtige Erfahrung.

Hospizbewegung

Sterbebegleitung stärker gefragt

Von Margret Klose, 18.11.10

Die Hospizbewegung Rhein-Erft hat ihre Broschüre 2011 vorgestellt. 1.845 Personen sind Mitglied in den acht Hospizvereinen, die Sterbende umsorgen. Landrat Werner Stump und Erftstadts Bürgermeister Franz-Georg Rips lobten die Arbeit.

 

Wechsel an der Spitze beim Hürther Hospiz

Anja Kurth ist neue Koordinatorin beim Hürther Hospizverein.

Anja Kurth folgt Hildegard Wilkes als Koordinatorin

Hürth (jld). Nach elf Jahren als Koordinatorin des Hürther Hospizvereins möchte Hildegard Wilkes künftig kürzer treten. 

Nachfolgerin im Amt der Koordinatorin wird Anja Kurth, die bereits seit dem vergangenen Jahr in die Aufgabe eingearbeitet wurde. 

Hildegard Wilkes war von Anfang an seit Gründung des Vereins vor 11 Jahren mit dabei. Anfang Mai wurde ihre wirkungsvolle Arbeit gewürdigt und der Rollentausch im Amt der Koordinatorinnen vollzogen. An der Feier im Pfarrheim von St. Katharina in Alt-Hürth nahmen viele Ehrenamtliche und der Vorstand des Vereins sowie die Kolleginnen und Koordinatorinnen der anderen Hospizvereine des Rhein-Erft-Kreises teil. 

 

Rollentausch im Hospiz Hürth

Rollentausch im Hospiz Hürth

Nach elf Jahren tritt Hildegard Wilkes von ihrem Amt zurück

TIM SCHAER HÜRTH. "Herzlichkeit, Erfahrung, Lebendigkeit und Deutlichkeit." Mit diesen Worten beschrieb Pfarrer Dieter Steves die erste Koordinatorin des "Hospiz Hürth", Hildegard Wilkes. Nach elf Jahren Amtszeit wird Wilkes ihre Stelle aufgeben. Anlässlich ihrer großen Verdienste lud der Hospiz-Verein am Montag zum "Rollentausch" in das Pfarrheim von St. Katharina ein. 

Rollentausch im Hospiz Hürth

 

Pfarrer Dieter Steves verabschiedete Hildegard Wilkes und stellte ihre Nachfolgerin Anja Kurth vor (v.l.). (Foto: Rosenbaum)  

Palliativ-Netzwerk

Schmerzfrei zu Hause sterben

Von Ulrike Weinert, 10.12.08

Noch immer sterben Erhebungen zufolge über 80 Prozent der Menschen im Krankenhaus, obwohl von politischer Seite seit einigen Jahren angestrebt wird, dass sich dieses Verhältnis zugunsten des Sterbens in häuslicher Umgebung umkehrt.

Rhein-Erft - Das Verhältnis kann sich aber nur dann umkehren, wenn unheilbar kranke Patienten daheim bestmöglich versorgt sind. Organisationen wie das „Palliativ-Netzwerk südlicher Erftkreis“, das sich vor einem Jahr gründete, arbeiten daran, Sterbenden die Möglichkeit zu geben, die letzten Stunden daheim zu erleben. Doch das erfordert besonders bei Tumorpatienten neben der seelischen Begleitung durch Hospizdienste Versorgung durch Ärzte, die in der Schmerzlinderung ausgebildet sind.

Zuwendung durch Wohnlichkeit

Von ULRIKE WEINERT, 22.07.08

„Wir haben nicht geknausert“, stellt Ignaz Pley, zweiter Vorsitzender von Hospiz Hürth, fest. Dem Anliegen, stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken, hat man Rechnung getragen.

HÜRTH. „Wir haben nicht geknausert“, stellt Ignaz Pley, zweiter Vorsitzender von Hospiz Hürth, fest. Dem Anliegen, stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken, hat Hospiz Hürth an der Weierstraße 41 A, mitten im Geschäftsviertel von Alt-Hürth, mit der Einrichtung eines neuen einladenden Büro nun Rechnung getragen.

„Mer klevve am Levve“

Von ULRIKE WEINERT, 27.07.08

Hürth - Wie lebendig und bereichernd die Auseinandersetzung mit Tod und Sterben sein kann, bewies der Festakt zum zehnjährigen Bestehen von Hospiz Hürth. Der evangelische Gemeindesaal am Villering war bis in den Vorraum überfüllt.

HÜRTH. Wie lebendig und bereichernd die Auseinandersetzung mit Tod und Sterben sein kann, bewies der Festakt zum zehnjährigen Bestehen von Hospiz Hürth. Der evangelische Gemeindesaal am Villering war bis in den Vorraum überfüllt.

Besuchern bot sich gleich beim Betreten ein sinnliches Erlebnis: Jeder musste über eine Folie mit dem kölschen Spruch „Mer klevve am Levve“ laufen und bekam dabei das leichte Festkleben der Füße auf der Matte zu spüren.

„Man gibt etwas und bekommt viel“

Von BRITTA HAVLICEK, 28.04.08

Hürth - Die Mitarbeiter des Hürther Hospizvereins schilderten beim Festakt ihre Erfahrungen. Seit zehn Jahren kümmern sich Ehrenamtler in Hürth um Sterbende und ihre Angehörigen.

Man gibt etwas und bekommt viel

Die Sterbenden und deren Angehörige begleiten die ehrenamltichen Mitarbeiter des Hospizvereins.

Hürth - „Manchmal dauert es bei einem Menschen eine längere Zeit, bis der Tod kommt. Manchmal geht es ganz schnell. Ich lasse mich ganz auf den Menschen ein, nehme mich selber ganz zurück.“ So beschrieb Eveline Dächer ihre Art, sterbenden Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten. Sie ist ehrenamtliche Mitarbeiterin im Hospizverein Hürth. So auch Elsbeth Welter, die in ihrer Arbeit ebenfalls eine Erfüllung sieht: „Jede Begleitung ist immer eine neue Erfahrung, bei der man etwas gibt und bei der man unheimlich viel bekommt.“