Mer klevve am Levve …

Bis heute noch hält er und leuchtet im Licht.

Doch irgendwann fällt er – wann, weiß er nicht.

Die Wurzel nie sah er, doch gab sie ihm Kraft; der Biene verdankt er die Reife, den Saft.

‚Was leb ich ?’ – nie fragt er, noch wiegt ihn sein Ast, nie wirklich verzagt’ er, auf alles gefasst.

Mir ganz gewiss schmeckt er und schmeichelt der Hand – kaum je bemerkt schenkt er die Kerne dem Land.

Doch was dann geschieht, er wird es kaum ahnen – eh er sich’s versieht, wächst bald schon sein Samen …

 

 

 

 

Mer klevve am Levve

Text und Foto: Dieter Steves