Aufbauseminar: 15. Juni 2012
„Das Thema Schuld in der Trauerbegleitung” Räume ohne Strafe schaffen
Trauernde möchten nicht von uns verurteilt werden. Sie möchten aber auch nicht pauschal freigesprochen werden. Sie möchten aussprechen können, was sie belastet, und sie suchen Anregungen, ihre festgefahrenen Interpretationen des Geschehenen zu hinterfragen. Um das erleben zu können, müssen Trauerbegleiter/ innen eigene moralische Urteile über die Geschichten des Trauernden in den Hintergrund stellen können - auch wenn es Urteile sind, die vermeintlich entlastend für den Trauernden sind. Die unbedingte Akzeptanz für die Bemühungen der Trauernden, sich selbst und das Geschehene zu verstehen, beinhaltet viel Geduld. Nur so kann die Trauerbegleitung ein Raum werden, der frei von Urteilen und Strafen ist.
Das Seminar führt ein in diese von Chris Paul entwickelte Umgehens- und Arbeitsweise mit Schuldvorwürfen in der Trauerbegleitung, die häufig entlastende Wirkung sowohl für die Trauernden wie für die Begleitenden hat.
| Kurs-Nr. 11 | |
| Termin: | 15. Juni 2012 |
| Zeit: | 9.30 - 16.30 Uhr |
| Ort: | Pfarrsaal St. Katharina, Lindenstraße 7, 50354 Alt-Hürth |
| Referentin: | Chris Paul |
| Teilnehmer: | 14 |
| Kosten: | 120,00 € |
Die Teilnahme an diesem Seminar setzt den Besuch des Forums am 14. Juni 2012 von 19.30 bis 21.30 Uhr in Hürth-Fischenich, Pfarrsaal St. Martinus Kirche,An St. Martin 7 voraus.




