Kernbereich unserer Arbeit ist die konkrete Sterbe- und Trauerbegleitung im ambulanten Hospizdienst. Hier sind die Einsätze sehr unterschiedlich.
Die meisten Begleitungen nehmen einen längeren Zeitraum ein (u.U. auch bis zu einem Jahr); es gibt aber auch Einsätze von sehr kurzer Dauer. Auch in der Art der Begleitung gibt es eine große Variationsbreite: regelmäßige Besuche am Bett schwerkranker, altersverwirrter Menschen, die vor allem der Entlastung der Angehörigen dienen, kommen ebenso vor wie intensive Gesprächsprozesse mit unheilbaren Krebskranken, die sich mit ihren Fragen und Ängsten allein fühlen. Auch der eine oder andere Wunsch eines Erkrankten konnte mit Hilfe der ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter noch erfüllt werden. Die meisten Einsätze werden über Angehörige, Freunde, Ärzte und Pflegedienste vermittelt.
Neben dieser konkreten Arbeit des Hospizdienstes bietet der Hospiz Hürth e.V. auch unterschiedliche, offene Informationsveranstaltungen an, um möglichst vielen Menschen eine Auseinandersetzung mit Themen wie Krankheit, Sterben, Abschied, Trauer, Ohnmacht und Grenzen zu ermöglichen. Mit diesen Veranstaltungen soll das Bewusstsein gestärkt werden, dass Sterben ein Teil des Lebens ist.
Gesprächsabende (Foren) zu Themen wie "Umgang mit Trauer", "Kinder fragen nach dem Tod", "Langsam entgleiten - Vereinsamung im Alter" oder "Wenn Eltern sterben" fanden gute Resonanz.



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